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    Unsere neuen Homestays auf den Philippinen – ein Blick hinter die Kulissen

    Wir von erlebe-fernreisen haben es uns zum Ziel gesetzt, einen nachhaltigen Tourismus auf den Philippinen aufzubauen (siehe auch verantwortliches Reisen). Eines unserer Ziele ist die die Unterstützung von Homestays vor Ort – sei es durch finanzielle Mittel oder durch Wissens- und Erfahrungstransfer. Wir wollen, dass die Eigentümer der Homestays direkt vom Tourismus profitieren. Gleichzeitig wollen wir unseren Reisenden die Möglichkeit bieten, während eines Aufenthalts bei einer philippinischen Familie die Menschen und ihre Kultur hautnah zu erleben. Eine einmalige Gelegenheit, wie wir finden. Seit Ende 2015 arbeiten Vianne, Geschäftführerin unserer Partneragentur auf den Philippinen, ihr Team und ich gemeinsam an der Entwicklung der Homestays in dem Ort Valencia – und sind jetzt soweit, die Homestay-Bausteine in unserem Philippinen-Programm anzubieten. Wir sind stolz darauf, was wir bisher erreicht haben, und freuen uns, bald die ersten Gäste willkommen zu heißen.

    Warum Valencia?

    Durch Viannes vorherige Arbeit bei AFOS hatte sie bereits Kontakte zu dem kleinen Ort nahe Dumaguete. Die AFOS Foundation ist eine deutsche Nichtregierungsorganisation, die sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Landwirten durch Qualifizierungsmaßnahmen und Marketing einsetzt. Celestino ist einer der Bauern in Valencia und hat Vianne mit den Menschen und dem Leben dort vertraut gemacht. Valencia ist ein charmantes Städtchen in den Bergen von Dumaguete und von der Hauptroute vieler Reisender leicht zu erreichen. Dennoch gibt es hier bisher kaum Touristen. Die Menschen dort sind herzensgut. Sie leben überwiegend von der Landwirtschaft und vom Gartenbau, aber viel mehr gibt es dort nicht. Das hat uns auf die Idee gebracht, den Menschen hier die Idee der Homestays vorzustellen. Dieses Konzept kannten sie bisher noch gar nicht. Wir haben also bei Null angefangen und das hat die Sache besonders spannend und bereichernd gemacht.

    Wie haben die Menschen vor Ort reagiert?

    Anfangs waren sie ziemlich skeptisch und konnten nicht glauben, dass ausländische Touristen Interesse daran haben könnten, ein paar Tage in Valencia zu verbringen. Sie hatten auch noch keine Idee, wie sie das ganze angehen sollten. Vianne und ihre Kollegen haben viel mit den Einwohnern darüber gesprochen und ihnen gezeigt, dass wir an sie glauben und es ernst meinen. Die Einheimischen haben sich von unserer Begeisterung anstecken lassen, haben die Chance gesehen und ergriffen. Schon bald waren sie voller Ideen, was sie alles machen wollen, und haben auch schon angefangen, an ihren Häusern Renovierungsarbeiten vorzunehmen und Ausflugsideen zu sammeln. Das wiederum hat uns motiviert. Vor allem die beiden Frauen Nang Ingkay und Nang Bering und ihre Familien waren von Anfang an dabei und haben mit großer Freude an ihren Homestays gebastelt.

    Welche Steine lagen uns im Weg?

    Es war nicht immer einfach. Die Infrastruktur in den Bergen rund um Dumaguete ist nicht gut ausgebaut. Wir haben auch viel Zeit für Gespräche mit den zukünftigen Gastfamilien genutzt, denn wir wollten die Erwartungen der Gastfamilien sowie der zukünftigen Gäste auf einen Nenner bringen. Wir wollen unseren Gästen einen Einblick in das Leben auf dem Land und vor allem in die lokale Kultur bieten. Wir gehen davon aus, dass Gäste, die diesen Baustein buchen, genau das erleben wollen. Gerade bei den Unterkünften ist das eine Gratwanderung. In den letzten ein, zwei Jahren haben die Bewohner modernere Häuser aus Beton gebaut. Aber wir finden gerade die Häuser, die im traditionellen Stil aus natürlichen Materialien gebaut sind, die beste und authentischste Unterkunft. Mittlerweile gibt es auch sanitäre Anlagen, wenn auch schlichte. Die Menschen in Valencia sprechen übrigens Tualago, nicht alle können Englisch. Manchmal müssen unsere Gäste wohl improvisieren und Hände und Füße dazu nehmen. Oft wird aber Celestino oder ein anderer Guide die Gäste begleiten. Sie sprechen Englisch und können bei der Kommunikation helfen.

    Wie unterstützen wir die Menschen vor Ort?

    Uns war es wichtig, zusammen mit den Menschen vor Ort die Homestays zu planen und umzusetzen. Wir wollten ihnen nichts vorsetzen, was sie nicht wollen oder nicht zu ihnen passt. Wir haben mit ihnen verschiedene Trainings und Workshops durchgeführt. Beispielsweise haben wir ihnen die Gäste und deren Erwartungen vorgestellt, wir hatten Workshops rund um die Themen Haushalt, Kochen, Hygiene und Sauberkeit, wir haben gemeinsam das Programm und die Essensauswahl für die Gäste vorbereitet. Vianne und ihre Kollegen sind einige Male von Cebu-Stadt, wo das Büro unseres Partners ist, nach Valencia gefahren, um die Entwicklung der Häuser zu prüfen sowie zu schauen, welche Utensilien noch fehlen. Für Matratzen, Geschirr, Handtücher usw. haben wir dann auch Gelder zur Verfügung gestellt.

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    Wie profitieren die Menschen vor Ort von den Homestays?

    Durch die vielen Trainings in den letzten Monaten haben die Menschen unheimlich viel gelernt. Natürlich ist das zusätzliche Einkommen auch ein wichtiger Aspekt. Regionen wie diesen geht es wirtschaftlich nicht sehr gut und Frauen haben oft keine Arbeit. Was für Nang Ingkay, Nang Bering und ihre Freundinnen aber mindestens genauso wichtig ist, ist der Kontakt zu ihren Gästen. Unser Ziel ist ein echter kultureller Austausch – nicht nur die Gäste sollen einen Einblick in die philippinische Kultur bekommen, sondern die philippinischen Gastgeber sollen unsere westliche Kultur und Gewohnheiten kennen lernen. Wer sich für den Homestay-Baustein entscheidet, kann gerne ein paar Snacks, Bilder, Broschüren und Erzählungen von zu Hause mitbringen – Nang Ingkay und Nang Bering werden sich freuen.

    Wie geht es jetzt weiter?

    Nang Ingkay und Nang Bering, sozusagen unsere Pionier-Damen, sind schon ganz aufgeregt und neugierig auf die ersten Gäste. Wir sind gespannt auf deren Feedback. Wie immer nehmen wir dieses Feedback ernst und nutzen es, um ggf. unsere Reisen noch weiter zu optimieren. Andere Familien im Ort sind sehr neugierig und haben auch schon Interesse geäußert, auch einen Homestay anzubieten.

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    Und was können die Gäste von den Homestays erwarten?

    Wir haben dafür gesorgt, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Bett, Matratze, Küche – alles ist bereit. Auch das Programm steht fest – vom Besuch von Celestino´s Farm über gemeinsames Kochen und Essen und Wanderungen rund um den Ort bis hin zum Besuch der Karaoke-Bar. Aber nichts ist in Stein gemeißelt und wir bleiben, auch in Abhängigkeit von Wetter, Reisezeit und den Interessen der Kunden flexibel. Wie gesagt, Nang Ingkay und Nang Bering freuen sich schon auf ihre Gäste und werden sie sicherlich mit offenen Armen willkommen heißen. Wir sind alle schon wahnsinnig gespannt!

    Haben Sie auch Lust, zu Gast bei den Filipinos zu sein? Hier geht es zum Homestay-Baustein.